Rund 20 Schüler*innen und Studierende kamen heute Mittag vor der Erziehungsdirektion des Kantons Bern zusammen. Sie protestierten gegen den Bildungsabbau, der hier massgeblich vorangetrieben wird. So sind Abbaumassnahmen wie Studiengebührerhöhungen, Klassenvergrösserungen und Streichung von Freifächern hier entwickelt worden.

Gymnasiastin im Gespräch mit Marcel Cuttat (Generaldirektor der Erziehungsdirektion)

Am Morgen organisierten Schüler*innen an den Gymnasien die Aktion Bildung ist kostbar. Es handelte sich um eine fiktive Sparübung: «In einer neuen Sparmassnahme habe man beschlossen, für den Besuch des Gymnasiums jetzt Semestergebühren zu erheben. Darum sind sie nun hier und verteilen Einzahlungsscheine mit dem anfallenden Betrag.» (Medienmitteilung)

Bildung ist kostbar

Die abgerissenen Einzahlungsscheine mit Botschaften der Gymnasiast*innen wurden in einer goldenen Kiste gesammelt und Marcel Cuttat, dem Generaldirektor der Erziehungsdirektion übergeben. Gleichzeitig sind Plakate geklebt, Flyer verteilt und ein Transparent aufgehängt worden. Ausserdem hinterliessen die Aktivist*innen im gesamten Eingangsbereich Mitteilungen, wie «Studiengebühren abschaffen», «Bildung für alle, statt für wenige» oder «Bildung statt Karriere».

Bildungsaufstand ist deponiert

Nach diesen erfolgreichen Eröffnungsaktionen ist der Bildungsaufstand in Bern ins Rollen gekommen. Es gibt die ganze Woche ein vielfältiges Programm und am Samstag eine grosse Demonstration gegen Bildungsabbau.

Kunstwerk (Kreide auf Beton): Studiengebühren abschaffen

Wir finden: keine Studiengebühren

Bildungsaufstand bei der Erziehungsdirektion

Graue Bürogebäude – Grauer Bildungsabbau